EUROPASpanien

Spanien: Das sollten Sie im Urlaub unbedingt beachten!

Im­mer mehr ös­ter­rei­chi­sche Rei­sende ver­brin­gen ih­ren Ur­laub in Spa­nien. Das Land hat aber auch seine Ei­gen­hei­ten. Was man hier un­be­dingt tun und was man lie­ber las­sen sollte, hat der ÖAMTC in ei­ni­gen Tipps zu­sam­men­ge­stellt.

Tickets für Sightseeing vorab buchen!

Wer sich ei­nige der welt­be­rühm­ten Se­hens­wür­dig­kei­ten in Spa­nien an­schauen möchte, darf den An­drang der Tou­ris­ten nicht un­ter­schät­zen. So ist bei­spiels­weise ein spon­ta­ner Be­such in der Ba­si­lika „Sagrada Fa­mi­lia“ in Bar­ce­lona heut­zu­tage kaum mög­lich. Die Ti­ckets für eine Be­sich­ti­gung soll­ten recht­zei­tig on­line ge­bucht wer­den. Dort ist auch eine be­stimmte Uhr­zeit für den Ein­lass ver­merkt, die es ein­zu­hal­ten gilt.

Mietwagen vorab buchen!

We­gen der Di­stanz ist das Flug­zeug für die Mehr­heit der Ös­ter­rei­cher das Ver­kehrs­mit­tel der Wahl für die An­reise nach Spa­nien – und dort neh­men dann viele ei­nen Miet­wa­gen. „Wenn man vor Ort ein Auto aus­lei­hen möchte, emp­fiehlt es sich, die­ses be­reits vorab zu bu­chen“, sagt ÖAMTC-Tou­ris­ti­ke­rin Dag­mar Riedl: „Denn so las­sen sich die An­ge­bote in Ruhe ver­glei­chen. Bei ei­ner Bu­chung vor Ort kann es un­ter Um­stän­den zu Zeit­druck und Ver­stän­di­gungs­pro­ble­men kom­men.“

Tempolimits beachten!

In Spa­nien dür­fen alle Au­tos au­ßer­halb der Ort­schaf­ten ma­xi­mal 90 km/​h fah­ren, auf den Schnell­stra­ßen 100 km/​h und auf Au­to­bah­nen 120 km/​h. „Ge­schwin­dig­keits­über­tre­tun­gen wer­den streng ge­ahn­det: Wer 20 km/​h zu schnell fährt, muss mit ei­ner Strafe von mehr als 100 Euro rech­nen“, warnt die Ex­per­tin.

e‑card mitnehmen und versichern!

Auf der Rück­seite der e‑card be­fin­det sich die Eu­ro­päi­sche Kran­ken­ver­si­che­rungs­karte. Da­mit kön­nen me­di­zi­ni­sche Leis­tun­gen bei Ver­trags­ärz­ten und in öf­fent­li­chen Spi­tä­lern vor Ort be­an­sprucht wer­den. Nicht ge­deckt sind je­doch alle Be­hand­lun­gen in pri­va­ten Kran­ken­häu­sern oder auch eine even­tu­elle not­wen­dige Rück­ho­lung nach Ös­ter­reich. Es lohnt sich da­her, eine zu­sätz­li­che Ver­si­che­rung ab­zu­schlie­ßen, die der­ar­tige Leis­tun­gen ab­deckt.

Nie beim Tanken telefonieren!

„Et­was un­ge­wöhn­lich ist in Spa­nien die Re­ge­lung, dass man wäh­rend des Tan­kens aus Si­cher­heits­grün­den sämt­li­che elek­tri­schen und elek­tro­ma­gne­ti­schen Ge­räte – wie zum Bei­spiel das Mo­bil­te­le­fon, das Ra­dio und die Fahr­zeug­be­leuch­tung ab­schal­ten muss“, be­rich­tet Dag­mar Riedl. Wäh­rend der Fahrt te­le­fo­nie­ren ist in Spa­nien aus­schließ­lich mit Frei­sprech­ein­rich­tung er­laubt. An­dern­falls dro­hen min­des­tens 200 Euro Strafe.

Warnweste immer griffbereit halten!

„In Spa­nien re­gis­trierte Fahr­zeuge – also auch Miet­wa­gen – müs­sen mit ei­ner Warn­weste aus­ge­stat­tet sein“, weiß die Club­ex­per­tin: „Es ge­nügt al­ler­dings nicht, sie im Kof­fer­raum zu ver­stauen. Die Warn­weste muss griff­be­reit im Fahr­zeug­raum lie­gen.“ Hat man au­ßer­halb ei­ner Ort­schaft eine Panne oder gar ei­nen Un­fall, muss sie beim Ver­las­sen des Fahr­zeugs ver­pflich­tend ge­tra­gen wer­den – nicht nur auf Au­to­bah­nen. Wei­tere In­for­ma­tio­nen zu Spa­nien sind in der ÖAMTC Län­der-Info zu fin­den.

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