Ein antikes römisches Stadttor, mittel­al­ter­liche Festungs­an­lagen, barocke Kirchen und eine berühmte gotische Kathe­drale: Trier, Luxemburg, Saarbrücken und Metz begeistern durch viele hochka­rätige Sehens­wür­dig­keiten.

Jede Stadt allein ist bereits einen Besuch wert, im Viererpack erlebt der Besucher jedoch ein vielfäl­tiges und grenz­über­grei­fendes Kultur­angebot, das seines­gleich sucht  – und das völlig stressfrei und entspannt, denn die vier Städte, die sich im Verein QuattroPole e.V. gefunden haben, sind nur eine knappe Autostunde vonein­ander entfernt. Damit kann das „Städte­hopping“ problemlos geplant werden und es bleibt letzt­endlich nur die Frage, mit welcher Stadt man seine Erleb­nistour beginnt.

Kasematten in Luxemburg (c) QuattroPole /​ Yaph

Unter dem Motto „Grenzen­loses Kultur­er­lebnis: Vier Städte – Drei Länder – Ein Bett“ werden verschiedene Arran­ge­ments angeboten. Je nach Wunsch nächtigen die Gäste dabei in Luxemburg, Metz, Saarbrücken oder Trier, um dann von dort aus Touren in die anderen drei Städte zu unter­nehmen.

Auf ihrer grenz­über­grei­fenden Reise können sich die Besucher auf zwölf UNESCO-Weltkul­tur­er­be­stätten, eine mehr als 2.000-jährige Geschichte und eine abwechs­lungs­reiche Kultur­szene freuen. Die Leistungen, die das Angebot umfasst, variieren je nach Ausgangs­stadt. Enthalten sind Stadt­füh­rungen, eine Infor­ma­ti­ons­mappe über das Städtenetz sowie ein mehrgän­giges Menü. Nähere Infor­ma­tionen gibt’s auf www.quattropole.org.

1Trier – Zentrum der Antike

Porta Nigra in Trier (c) Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

Trier vereinte in seiner langen Geschichte viele Titel auf sich: Haupt­stadt des Römischen Reiches, Kaiser­re­sidenz, Weltme­tropole, Handels- und Finanz­zentrum. Nicht weniger als sieben UNESCO-Welterbe­stätten im Stadt­zentrum zeugen heute von diesem histo­ri­schen Rang – und die Liebfrau­en­kirche als achte lässt darüber hinaus die mittel­al­ter­liche Pracht sichtbar werden. Doch in der ältesten Stadt Deutsch­lands erleben die Besucher auch spannende Museen, Weingenuss und Winzer­stuben, eine malerische Fußgän­gerzone und viele Ausflugs­mög­lich­keiten mit Schiff, Rad und Wander­schuhen.

2Barockes Erbe in Saarbrücken

Ludwigs­kirche in Saarbrücken (c) Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

Beim Schlendern durch die Saarme­tropole fallen vor allem die zahlreichen Barock­bauten auf – etwa das mächtige Schloss, umgeben von vier histo­ri­schen Museen hoch auf dem Felsen über der Saar, oder der Ludwigs­platz mit seinen Adels­palais. Im Mittel­punkt thront die imposante Ludwigs­kirche, die als eine der schönsten evange­li­schen Barock­kirchen Deutsch­lands gilt. Herzstück der Stadt ist der St. Johanner Markt: Die maleri­schen Gassen mit kleinen Läden und Boutiquen sorgen dafür, dass auch das Shopping-Erlebnis nicht zu kurz kommt. Urige Kneipen, franzö­sisch angehauchte Restau­rants, gemüt­liche Bistros und Cafés machen den Bummel perfekt.

3Luxemburg – Stadt der Kontraste

Luxemburg (c) QuattroPole

In Luxemburg erleben die Gäste eine kosmo­po­li­tische Metropole, die als starker Finanz- und Wirtschafts­standort und geschichts­trächtige Stadt gleicher­maßen bekannt ist. Nicht zufällig zählen die Festungs­anlage mit den Kasematten und das ganze Altstadt­viertel zum UNESCO-Weltkul­turerbe. Von 15. Juli bis 3. September 2017 kann der großher­zog­liche Palais – die Stadt­re­sidenz der großher­zog­lichen Familie – täglich besichtigt werden. Ein Dutzend Museen beleben die Kultur­szene der Stadt. Heraus­ragend ist dabei das „Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean“ im Europa­viertel Kirchberg, das schon allein durch seine Archi­tektur ein Highlight ist. Ebenso auffallend ist die ellip­sen­förmige Philhar­monie.

4Metz – natürlich zeitgenössisch

Metz (c) Philippe Gissel­brecht /​ Office de Tourisme Metz

Metz ist berühmt für seine vielen Parks, Grünan­lagen und Wasserwege – und wer die Stadt im Herzen der Region „Grand Est“ einmal bei Nacht besichtigt hat, versteht auch, warum sie als „leuch­tende Stadt“ bezeichnet wird: 13.000 Licht-Projek­toren setzen gekonnt die alten Gebäude und Plätze in Szene – wie etwa die berühmte Kathe­drale St. Etienne, das Kaiser­viertel oder das Deutsche Tor. Jüngstes Wahrzeichen ist das Centre Pompidou-Metz im neuen Quartier de l’Amphithéâtre. Die Gourmet­stadt Metz pflegt zudem auch eine genuss­volle Lebensart und zieht dabei alle kulina­ri­schen Register – darunter „Die Tables de Rabelais“ als Marke für gastro­no­mische Qualität.

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