Immer wieder sind Miet­wagen-Kunden vor allem im Ausland mit unnö­tigem Ärger und verschie­denen Abzock-Maschen mancher Vermieter konfron­tiert. Das Online-Portal billiger-mietwagen.de hat daher neun Tipps zusam­men­ge­stellt, worauf man bei Buchung, Abho­lung und Rück­gabe des Miet­autos achten sollte.

Buchung

01 /​ Vermieter-Bewer­tung. Neben einem ausrei­chenden Versi­che­rungs­schutz (Erstat­tung der Selbst­be­tei­li­gung) empfehlen die Experten, auch auf die Bewer­tung der Vermieter zu achten. „Bei mindes­tens vier von fünf Sternen können die Urlauber in der Regel von einem seriösen Vermieter ausgehen, der ihnen keine Extra-Verträge aufzu­schwatzen versucht“, erklärt Frieder Bechtel von billiger-mietwagen.de.

02 /​ Kauti­ons­höhe. Miet­wagen-Urlauber sollten recht­zeitig in den Miet­be­din­gungen die Höhe der Kaution nach­lesen und dafür sorgen, dass die Kredit­karte ausrei­chend gedeckt ist. Sonst kann es durchaus passieren, dass die Vermieter den Wagen nicht an den Kunden heraus­geben.

03 /​ Zusatz­fahrer. Wenn neben dem Haupt­fahrer ein weiterer Fahrer den Miet­wagen steuern soll, empfiehlt es sich, diesen bereits bei der Buchung anzu­geben. Wer einen Zusatz­fahrer erst vor Ort eintragen lässt, muss even­tuell mit hohen Gebühren rechnen.

Anmietung

01 /​ Miet­be­din­gungen kennen. Wer die Kaution stellen kann, dem kann der Vermieter die Über­gabe des Autos nicht verwei­gern. „Manche Vermieter versu­chen aller­dings, ihren Kunden noch Zusatz­ver­si­che­rungen und Upgrades am Schalter zu verkaufen – oft mit der Aussage verbunden, dass diese für die Fahr­zeug­über­gabe notwendig seien. Die Urlauber sollten deshalb gewappnet sein und dem Vermieter klar machen, dass sie sowohl die Miet­be­din­gungen als auch den vorhan­denen Versi­che­rungs­schutz kennen“, rät Bechtel.

02 /​ Auf Schäden prüfen. Alle vorhan­denen Schäden am Wagen sollten schrift­lich im Miet­ver­trag oder im Über­ga­be­pro­to­koll fest­ge­halten werden. „Wir empfehlen unseren Kunden, die Schäden auch zu foto­gra­fieren, um im Zwei­fels­fall beweisen zu können, dass diese bereits vorher da waren“, so der Experte.

03 /​ Rück­gabe klären. Wo ist die Zufahrt zur Miet­wagen-Rück­gabe? Gibt es even­tuell eine Schlüs­selbox für die Abgabe außer­halb der Öffnungs­zeiten? Diese beiden Fragen sollten die Urlauber vor dem Start der Miet­wagen-Tour unbe­dingt klären, damit dann die Rück­gabe auch reibungslos ablaufen kann.

Rückgabe

01 /​ Tank­re­ge­lung beachten. Wer die beliebte und meist auch sinn­volle Tank­re­ge­lung „voll/​voll“ gebucht hat, sollte recht­zeitig vor der Rück­gabe eine Tank­stelle anfahren und voll­tanken. „Wenn der Vermieter nach­tanken muss, kann er bis zu 4 Euro pro Liter Benzin berechnen“, weiß Frieder Bechtel.

02 /​ Scha­den­frei­heit bestä­tigen lassen. Bei der Rück­gabe empfiehlt es sich drin­gend, eine schrift­liche Bestä­ti­gung einzu­for­dern, dass der Miet­wagen tatsäch­lich ohne Schäden zurück­ge­geben wurde. Böse Über­ra­schungen in Form von Nach­for­de­rungen für Schäden seitens des Vermie­ters können die Kunden damit vermeiden.

03 /​ Belege aufbe­wahren. Tank­rech­nungen, Miet­ver­träge und Über­ga­be­pro­to­kolle sollten die Miet­wagen-Kunden mindes­tens bis drei bis vier Monate nach der Rück­gabe aufbe­wahren, falls der Vermieter Ansprüche erhebt.

billiger-mietwagen.de ist laut eigenen Angaben der größte Produkt- und Preis­ver­gleich für Miet­wagen welt­weit. Mit 14 Jahren Bran­chen­er­fah­rung und rund 200 Mitar­bei­tern an den Stand­orten Köln und Frei­burg sorgt das Inter­net­portal für eine trans­pa­rente Darstel­lung der Ange­bote und bietet auch einen kosten­losen Kunden­ser­vice per Telefon. Bei der Stif­tung Waren­test (Heft 5/​2016) wurde billiger-mietwagen.de Test­sieger mit der Note „Sehr gut”.