AIDA Cruises hat heute eines der am besten gehüteten Geheimnisse der deutschen Kreuzfahrtbranche gelüftet: Das erste Kreuzfahrtschiff der neuen AIDA-Generation, die nahezu vollständig mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden kann und im Dezember 2018 erstmals in See sticht, wird „AIDAnova“ heißen.

Enthüllt wurde der Name des 13. Schiffs der AIDA-Flotte mit einer Graffiti-Aktion in der Meyer Werft in Papenburg: Im Rahmen einer „Prime Time Show“ an Bord der AIDAperla, die auf Facebook und weltweit auf alle AIDA-Schiffe übertragen wurde, konnten die Zuseher den Schriftzug auf einem Banner an den Bauhallen sehen, in denen das Schiff derzeit entsteht.

Graffiti-Aktion in der Meyer Werft in Papenburg (c) AIDA Cruises

Die AIDAnova ist der erste von zwei 337 Meter langen und 42 Meter breiten Neubauten der „Helios-Klasse“, die bei einer Größe von 183.900 BRZ die stolze Zahl von rund 2.500 Kabinen für mehr als 6.000 Passagiere beherbergen und damit alle bisherigen Schiffe von AIDA Cruises in den Schatten stellen werden. Nur zum Vergleich: Die AIDAperla kommt auf 125.570 BRZ, eine Länge von 300 Metern, eine Breite von 37,7 Metern und „nur“ 1.643 Kabinen.

Auf www.aida.de/genaumeinurlaub stehen erste Impressionen der AIDAnova, spannende Videos, 360-Grad-Bilder und Informationen zum Bau bereit. Der Beginn mit dem ersten Stahlschnitt fand ja bereits am 21. Februar 2017 statt. Die Kiellegung folgt im September 2017. Für August 2018 ist die Ausdockung vorgesehen. Im September 2018 verlässt das Schiff die Werft und fährt über die Ems zur Nordsee.

Route in der Premierensaison der AIDAnova (c) AIDA Cruises

Ab Dezember 2018 wird die AIDAnova dann in ihrer Premierensaison eine Serie von jeweils siebentägigen Kreuzfahrten auf den Kanaren anbieten, die wahlweise in Gran Canaria oder Teneriffa beginnen und neben diesen beiden Inseln auch Lanzarote, Fuerteventura und Madeira beinhalten. Die ersten Reisen sind unter dem Motto „Genau mein Urlaub“ ab dem 1. Juni 2017 buchbar.

Neue Highlights, die diese Bezeichnung auch wirklich verdienen, hat die neue Schiffsgeneration leider nicht zu bieten. In erster Linie wurden die erfolgreichen Angebote der AIDAprima und der AIDAperla weiterentwickelt – wie etwa das Theatrium, das Brauhaus, der Beach Club und das „Four Elements“.

Suite auf der AIDAnova (c) AIDA Cruises

Zu den wenigen nennenswerten Neuigkeiten zählen die 21 Kabinenvarianten, die von der Penthouse Suite über Familien- und Verandakabinen bis zu Einzelkabinen mit Balkon reichen. Die Suiten in verschiedenen Kategorien verfügen jeweils über ein Sonnendeck, ein separates Schlafzimmer und einen begehbaren Kleiderschrank, sind aber mit einer Fläche von bis zu 53 Quadratmetern nicht außergewöhnlich. Ebenfalls neu sind die Junior-Suiten mit Wintergarten.

Das neue Restaurantkonzept beinhaltet insgesamt 17 Restaurants – fünf Spezialitäten-, sechs A-la-carte- und fünf Buffet-Restaurants sowie eine Snackbar. Dazu kommen nicht weniger als 23 Bars. Das „Body & Soul Spa“ umfasst 3.545 Quadratmeter auf zwei Decks und bietet fünf verschiedene Saunen mit Meerblick, ein Sonnendeck mit drei Jacuzzis, ein Kaminzimmer, ein Tepidarium und zwei private Wellness Suiten.

Auch die kleinen Gäste warten drei Wasserrutschen, ein Klettergarten, ein Wasserspielplatz und Minigolf. Auf Deck 16 finden sich der „Mini Club“ für Kleinkinder ab sechs Monaten, der „Kids Club“ für 3- bis 11-Jährige und der „Wave Club“ für die Großen ab 12 Jahren. Das war es dann allerdings auch schon wieder – falls AIDA Cruises nicht doch noch die eine oder andere Überraschung bereithält…

Junior Suite auf der AIDAnova (c) AIDA Cruises
AIDAnova (c) AIDA Cruises

 

 

 

 

 

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