Die thailän­di­schen Behörden schließen ab sofort fünf Meeres­na­tio­nal­parks in der Andama­nensee für alle Touristen. Wie das deutsch­spra­chige Portal „DerFarang“ berichtet, soll die Sperre fünf Monate dauern – bis 15. Oktober 2017.

Begründet wird die Schließung mit Sicher­heits­gründen wegen der Monsunzeit, aber auch mit dem Schutz der Meeres­le­be­wesen, die sich während dieser Zeit vom Stress durch die wachsende Zahl an Touristen erholen sollen.

Betroffen sind der „Mo Ko Surin National Park“ und der „Mu Ko Similan National Park“ in Phang-nga, Koh Rok, Koh Ha und das Tauch­gebiet vor Koh Rok im „Mu Ko Lanta National Park“ in Krabi, Koh Hin und Muang Daeng im „Hat Chao Mai National Park“ in Trang sowie Koh Ardang, Rawi und Koh Lipe im „Tarutao National Park“ in Satun.

Laut Angaben der Behörden wurden diese Meeres­na­tio­nal­parks im Vorjahr von mehr als einer Million Touristen besucht. Die Hoteliers und die Touris­mus­branche der Provinz Trang hatten an die Verwaltung des „Hat Chao Mai National Park“ appel­liert, diesen nicht vor dem 1. Juli zu schließen.

Als Gründe wurden die beiden Hochwasser dieses Jahres angegeben, die den Tourismus hart getroffen hatten. Die Zahl der Besucher in der Provinz liege aktuell weit hinter dem Vorjahr. Sollte die See stürmisch sein, könnte den Touris­ten­booten über rote Flaggen das Auslaufen untersagt werden. Die Behörden wollten aber keine Ausnahmen machen.

Paznaun: Fünf Sterne­köche auf fünf Tiroler Berghütten
Ameri­kaner bauen größtes Fluss­schiff auf der Donau