Fünf Ster­ne­köche, fünf Hütten und fünf Genuss­routen: Unter der Schirm­herr­schaft von Eckart Witzig­mann – dem „Koch des Jahr­hun­derts“ – geht der „Kuli­na­ri­sche Jakobsweg“ im Tiroler Paznaun ab 9. Juli 2017 in seine bereits neunte Auflage.

Fünf inter­na­tional ausge­zeich­nete Spit­zen­köche über­nehmen dabei auch heuer wieder die Paten­schaft für jeweils eine Alpen­ver­eins­hütte. Aus regio­nalen Spezia­li­täten kreieren sie ein beson­deres Gericht für „ihre Hütte“, das bis Ende September auf den Spei­se­karten der jewei­ligen Hütten zu finden ist.

„Kuli­na­ri­scher Jakobsweg“ (c) TVB Paznaun Ischgl

Zum Auftakt am 9. Juli begeben sich die Ster­ne­köche gemeinsam mit den Gästen auf den „Kuli­na­ri­schen Jakobsweg“ und kochen mit den Hütten­wirten ihre Rezepte. Den Sommer über können die Gäste dann die leichten Genuss­routen abwan­dern und die einzelnen Krea­tionen probieren. Die Fried­richs­ha­fener Hütte, die Ascher­hütte, die Jamt­al­hütte und die Heidel­berger Hütte sind auch gemüt­lich mit dem E-Bike erreichbar.

Am 20. August wartet schließ­lich mit dem tradi­tio­nellen Sommer­fest des „Kuli­na­ri­schen Jakobs­weges“ noch einmal ein kuli­na­ri­scher Höhe­punkt. Gefeiert wird dieses Mal auf der Nieder­el­be­hütte. Wer will, kann hier an einem Tag alle fünf Gerichte der inter­na­tio­nalen Star­köche probieren.

Die Koor­di­na­tion der Spit­zen­köche und deren Rezepte über­nimmt Martin Sieberer. Mit drei Hauben und 18 Punkten zählt seine „Paznau­ner­stube“ im Hotel Trofana Royal zu den Besten in Öster­reich. Der Ster­ne­koch für die Heidel­berger Hütte steht noch nicht fest. Die vier anderen Hütten haben aber bereits ihren „Star“:

„Kuli­na­ri­scher Jakobsweg“ (c) TVB Paznaun Ischgl

- Fried­richs­ha­fener Hütte: „Koch des Jahres 2016“ – diese Auszeich­nung erhielt Konstantin Filippou von Gault Millau. Nach Aufent­halten in London und San Sebas­tian kehrte der gebür­tige Wiener 2014 in seine Heimat­stadt zurück und eröff­nete sein Restau­rant „Konstantin Filippou“. Seitdem begeis­tert er die Gäste mit öster­rei­chisch-grie­chi­scher Küche und erkochte sich einen Stern, drei Hauben und 18 Gault Millau Punkte.

- Nieder­el­be­hütte: Zeit­ge­mäße, leichte und klas­si­sche Küche mit fran­zö­si­schem Akzent zeichnet Thomas Martin aus. Schon seit dem Jahr 1997 kocht der gebür­tige Mann­heimer im „Jacobs Restau­rant“ im Hotel Louis C. Jacob in Hamburg und über­zeugt seine Gäste mit einer krea­tiven und akku­raten Küche. Für seine Krea­tionen wurde er bereits mit zwei Michelin Sternen, drei Hauben und 17 Gault Millau Punkten ausge­zeichnet.

„Kuli­na­ri­scher Jakobsweg“ (c) TVB Paznaun Ischgl

- Ascher­hütte: Dieter Koschina kocht gern im „John-Wayne-Stil“. Für ihn bedeutet das auf die indi­vi­du­ellen Wünsche seiner Gäste einzu­gehen und ein Gericht aus den Zutaten zu zaubern, die der Kühl­schrank gerade so hergibt – auch wenn das Gericht so gar nicht auf der Spei­se­karte steht. Auf dieser Art hat er die „Vila Joya“ im portu­gie­si­schen Albufeira zu einem der besten Restau­rants der Welt gekocht – mit zwei Sternen und Platz 22 bei „The world’s 50 best restau­rants“.

- Jamt­al­hütte: Simon Hulstone kocht bereits seit seiner Jugend auf profes­sio­nellem Niveau. Er hat mehrere Welt­ju­nio­ren­titel gewonnen und Groß­bri­tan­nien schon zweimal beim „Bocuse d’Or“ vertreten. 2003 eröff­nete er zusammen mit seiner Frau das Restau­rant „The Elephant“ in Torquay. Mit seinem Mix aus inter­na­tio­naler und tradi­tio­neller Küche über­zeugt er Gäste und Kritiker glei­cher­maßen und hält seit 2005 einen Michelin Stern.

Weitere Infor­ma­tionen zu den Köchen und Touren gibt es auf www.paznaun-ischgl.com. Fünf Über­nach­tungen im Paznaun und alle Leis­tungen der Silvretta Card all inclu­sive gibt es bereits ab 148 Euro pro Person mit Früh­stück.