Zu ihrem 80. Geburtstag schickt Icelandair ein fliegendes Gletscher­kunstwerk in die Lüfte und vermittelt den Passa­gieren damit noch vor der Ankunft in Island ein erstes Gefühl für die eisigen Welten des legen­dären Vatna­jökull.

Das „Vatnajökull“-Flugzeug ist das zweite Kunstwerk in der Flotte nach der 2015 lancierten „Hekla Aurora“, die ihrer­seits von den Polar­lichtern inspi­riert ist. Außen ziert die Boeing 757–200 ein gigan­ti­sches, von Hand gestal­tetes Bild des Gletschers. Ausge­führt wurde die Airbrush-Arbeit von einem spezia­li­sierten Künstler-Team, das die Maschine innerhalb von 24 Tagen und unter Einsatz von 195 Litern Farbe gestaltete und aus deren Hand bereits das Design der „Hekla Aurora“ stammt.

Boeing 757 „Vatna­jökull“ (c) Icelandair

Auch in der Kabine des Trans­at­lan­tik­fliegers hat der Vatna­jökull Einzug gehalten. So sorgen blaue LED-Instal­la­tionen in der Haupt­kabine für stimmungs­volles Licht und die Kopflehnen ziert ein Design aus eisigem Weiß und strah­lendem Türkis. Der Getränke-Trolley verwandelt sich in eine Mini-Eishöhle und selbst die Becher, die Servi­etten und die Tüten für Reise­ü­belkeit tragen das hübsche Gletscher­design.

Mit rund 60 Eruptionen innerhalb der letzten 800 Jahre ist der Vatna­jökull-Gletscher der aktivste in Island – und das ist nicht verwun­derlich, denn er birgt gleich drei Vulkane unter seiner eisigen Oberfläche: Öræfa­jökull, Báròar­bunga und Grímsvötn. Zudem erstreckt er sich über 8.100 bis 8.300 Quadrat­ki­lo­meter und bedeckt 8 Prozent der Landmasse Islands.

Airbrush-Arbeit an der Boeing 757 „Vatna­jökull“ (c) Icelandair

Schon seit dem Jahr 2009 ist Icelandair Unter­stützer der Non-Profit-Organi­sation „Friends of Vatna­jokull“ und deren vielfäl­tigen Forschungs- und Bildungs­ak­ti­vi­täten. Die Boeing 757 „Vatna­jökull“ startete am 13. Mai 2017 zu ihrem Jungfernflug. Seither ist sie im Streckennetz von Icelandair unterwegs und überquert täglich den Atlantik.

Icelandair bietet ganzjährig Nonstop-Flüge ab Frankfurt am Main und München sowie saisonale Verbin­dungen ab Hamburg, Zürich und Genf nach Island und weiter zu insgesamt 18 Zielen in den USA und in Kanada. Die Nordamerika-Strecken punkten durch kurze Umstei­ge­zeiten und der Möglichkeit zu einem Stopover in Island. Weitere Infor­ma­tionen und die Flugpläne des fliegenden Gletschers sind auf www.icelandair.de/vatnajokull/ zu finden.

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