Ab 1. Juli 2017 gelten in der Rui­nen­stadt Machu Picchu in den perua­ni­schen Anden neue Zugangs­re­geln: Um den Zustrom der Besu­cher besser zu orga­ni­sieren, werden zwei Schichten ein­ge­führt – eine am Vor­mittag und eine am Nach­mittag.

Der­zeit kann die UNESCO-Welt­erbe­stätte mit einem Tages­ti­cket von 6 bis 16 Uhr besucht werden. Weil die meisten Tou­risten schon am Morgen ein­treffen und dann lange bleiben, herrscht am Nach­mittag meist dichtes Gedränge.

Ab 1. Juli gibt es daher nur noch ein Vor­mit­tags­ti­cket, das von 6 bis 12 Uhr gilt, und ein Nach­mit­tags­ti­cket, mit dem man die wich­tigste Sehens­wür­dig­keit Perus von 12 bis 17.30 Uhr besich­tigen kann. Bereits erwor­bene Tickets für den Zeit­raum von Juli bis Dezember 2017 behalten ihre Gül­tig­keit. Ab 1. Juli 2017 ist zudem der Besuch nur noch in Beglei­tung eines Tour­guides gestattet. Die maxi­male Grup­pen­größe beträgt 16 Per­sonen.

Laut Medi­en­be­richten sind die Ver­ant­wort­li­chen über­zeugt, dass drei Stunden für eine Besich­ti­gung aus­rei­chend seien. Machu Picchu zählt pro Jahr fast eine Mil­lion Tou­risten. Bereits im Jahr 2011 hat man die Höchst­zahl der Besu­cher auf 2.500 pro Tag begrenzt, aber die UNESCO for­dert schon seit langem eine Begren­zung auf 800 Per­sonen pro Tag, weil das Welt­kul­tur­erbe ansonsten gefährdet sei.