„Orient Express“, „Royal Scotsman“ und „Pride of Africa“: Wer in den berühm­testen Zügen der Welt reist, lernt nicht nur Land und Leute kennen, sondern taucht auch in den Zauber einer längst vergan­genen Epoche ein. Der Reise­ver­an­stalter Rhino Africa schickt seine Gäste sogar per Nost­al­gie­ex­press von Tansania bis nach Kapstadt oder umge­kehrt.

Es ist Mittags­zeit am Bahn­steig von Dar Es Salaam in Tansania, als sich die 20 oliv­grünen Waggons des „Pride of Africa“ von Rovos Rail unter lautem Quiet­schen auf ihre 15-tägige Reise bis nach Kapstadt machen. 15 Tage, um sich gemäch­lich, aber beständig durch die Schätze Tansa­nias, Sambias, Simbabwes, Bots­wanas und Südafrikas zu schlän­geln – jeden Morgen mit einer neuen Land­schaft am Hori­zont.

Routen des „Pride of Africa“ (c) Rovos Rail /​ Rhino Africa

Die Reise in diesem beson­deren Luxuszug mit seinem vikto­ria­ni­schem Inte­rieur, vergol­deten Fens­tern und engli­schem Ambi­ente führt die Passa­giere aber nicht nur mit 40 km/​h durch die unbe­rührte Wildnis Afrikas, sondern entführt sie auch zurück in die Belle Epoque, als Hemingway und Zeit­ge­nossen dieses weite, wilde Land auf eben jenen Schienen bereisten, um dem Rest der Welt von Afrika zu berichten.

Es ist nur der Leiden­schaft von Rovos-Rail-Eigen­tümer Rohan Vos – einem Indus­tri­ellen und Sammler alter Dampf­lo­ko­mo­tiven – zu verdanken, dass die goldene Ära der anspruchs­vollen Bahn­reisen der 1920er-Jahre heute ihre Renais­sance erlebt und die Gäste mit auf eine Reise durch Raum und Zeit genommen werden können.

Die Strecke zwischen Dar Es Salaam und Kapstadt ist die längste ihrer Art in Afrika und reich an Akti­vi­täten und spek­ta­ku­lären Zwischen­stopps – von Pirsch­fahrten im Selous Wild­re­servat in Sambia über einen Heli­ko­pter­flug über den Victoria-Fällen und einem Halt in den endlosen Weiten der Kala­hari-Wüste in Bots­wana bis zu aufre­genden „Big Five“-Safaris in Südafrika.

„Pride of Africa“ (c) Rovos Rail /​ Rhino Africa

An Tag 5 und 6 geht es steil hinauf in die vulka­ni­schen Mbeya-Berge und über die drama­ti­schen Klippen des Rift Valley mit mehr als 300 Brücken hinein in das Herz Sambias. Tag 7 begibt sich auf die Spuren des großen Entde­ckers David Living­stone an die Quelle des Flusses Kongo und die neunte Nacht verbringen die Gäste zur Abwechs­lung im histo­ri­schen Victoria Falls Hotel oder auf Safari an den idyl­li­schen Ufern des Chobe, auf dem am folgenden Morgen eine Boots­fahrt ansteht.

Auf den rund 10 bis 16 Quadrat­me­tern der Royal-, Deluxe- und Pullman-Suiten finden Doppel­betten, gemüt­liche Ohren­sessel und En-suite-Bade­zimmer im vikto­ria­ni­schen Stil Platz – kompakt und komfor­tabel. Vornehmes Dunkel­grün, Maha­goni- und Messing­töne bestimmen das Inte­rieur der fahrenden Hotel­zimmer und fügen sich dabei perfekt in die Fantasie der Zeit­reise ein.

„Pride of Africa“ (c) Rovos Rail /​ Rhino Africa

Dass tech­ni­sche Neue­rungen wie Klima­an­lage, Heizung und Steck­dosen nicht ganz dem Original entspre­chen, verzeiht man im Namen des Komforts. Atmo­sphäre und Harmonie fügen sich aber in gekonnter Insze­nie­rung inein­ander, wenn etwa ein leiser Gong die Reisenden auf dem Aussichts­deck daran erin­nert, dass High Tea und Horsd‘oeuvres im Salon­wagen ange­richtet sind, wo Stunden später ein geho­benes Dinner mit Silber­be­steck und Kris­tall­glä­sern serviert wird.

Nach exakt 5.742 Kilo­me­tern quer durch den Konti­nent erreicht der „Pride of Africa“ am Ende die südafri­ka­ni­sche Metro­pole Kapstadt – und während die Gäste vom Chauf­feur von Rhino Africa zum Flug­hafen gebracht werden, macht sich Afrikas Stolz schon wieder auf den langen Weg nach Tansania.

Neben dem „Pride of Africa“ rollen übri­gens auch die royalen Waggons des „Blue Train“ über die Gleise Südafrikas und gelten als die elegan­teste Möglich­keit, von Kapstadt nach Pretoria und in den Krüger Natio­nal­park zu reisen. Rhino Africa ist eines der führenden Unter­nehmen in der afri­ka­ni­schen Touris­mus­branche. Spezia­li­siert auf maßge­schnei­derte Traum­reisen, stellen die Afrika-Experten jähr­lich Reisen für mehr als 30.000 Kunden aus aller Welt zusammen – ob es nun ein Golf­ur­laub ist, eine Zugreise, eine „Big Five“-Safari oder ein idyl­li­scher Strand­ur­laub. Infos: www.rhinoafrica.com

„Pride of Africa“ (c) Rovos Rail /​ Rhino Africa
„Pride of Africa“ (c) Rovos Rail /​ Rhino Africa

 

 

 

 

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