Dorf­ge­mein­schaften, die mit dem Auto oft nicht erreichbar sind, und unbe­rührte Natio­nal­parks warten auf aktive Urlauber in Gambia. Wer an der son­nen­ver­wöhnten Küste von West­afrika zu einer Rad­tour auf­bricht, ist dabei in besten Händen.

Die deut­schen Rei­se­ver­an­stalter Schulz Aktiv Reisen und Afrika-Erleben begleiten jeweils 21 Tage lang gemüt­liche Touren von Dorf zu Dorf, an der Küste, ent­lang des Gambia-Flusses oder zu den Natio­nal­parks.

Rad­tour durch Gambia (c) Afrika-Erleben

Hier lassen sich Schim­pansen, Fluß­pferde und mehr als 550 far­ben­präch­tige Vogel­arten in ihrer natür­li­chen Umge­bung erleben. Für län­gere Touren emp­fiehlt es sich, das eigene Fahrrad aus der Heimat mit­zu­nehmen. Für Tages­touren können aber die Räder auch vor Ort aus­ge­liehen werden.

Die drei­wö­chige Reise „Von Gambia in die Casa­mance“ von Schulz Aktiv Reisen führt mit dem Rad abseits der klas­si­schen Wege ganz gemüt­lich ent­lang der Küste West­afrikas und beinhaltet meh­rere Pau­sen­tage, Über­nach­tungen in ein­fa­chen Hotels oder tra­di­tio­nellen Lehm­bauten, Baden an den schönsten Stränden und Ein­kaufen auf dem Markt.

In den 21 Tagen legt die kleine Gruppe von höchs­tens zwölf Per­sonen rund 530 Kilo­meter zurück. Die Straßen sind meist asphal­tiert, manchmal ruckelt man aber auch über Pisten. Für die Tour ist ledig­lich eine nor­male Kon­di­tion erfor­der­lich. Ein­tritte, Über­nach­tungen, Ver­pfle­gung und die deut­sche Rei­se­lei­tung sind im Preis inklu­diert. Der Flug nach Gambia kommt zum Preis von 1.280 Euro pro Person noch dazu. www.schulz-aktiv-reisen.de

Rad­tour durch Gambia (c) Afrika-Erleben

Von der gam­bi­schen Haupt­stadt Banjul aus startet die „Relax­tour tro­pi­scher Süden“ von Afrika-Erleben in den tro­pi­schen Süden des Landes. Auf gut asphal­tierten Küs­ten­straßen geht es durch die Anbau­ge­biete von Hirse und Erd­nuss, gele­gent­lich auch auf Pisten durch die Dörfer.

Die höchs­tens zwölf Teil­nehmer der Tour über­nachten in den künst­le­risch gestal­teten Gäs­te­woh­nungen der Tou­ren­lei­terin in Kafoun­tine, können einen Trom­mel­kurs belegen oder eine Cashew-Fabrik bestaunen – und es bleibt zwi­schen den Etappen immer genug Zeit, um Fischer­häfen, den Strand, Museen oder ein Frau­en­bil­dungs­pro­jekt zu besu­chen. Sehr ein­drucks­voll ist auch der Imp­lu­vi­umbau im tra­di­tio­nellen Stil des Dorf­camps von Affi­niam. Diese Rad­tour ist für zwei, drei oder vier Wochen buchbar und kostet für drei Wochen 1.280 Euro exklu­sive Anreise aus Europa. www.afrika-erleben.de

(c) The Gambia Tou­rism Board

Für klei­nere Touren oder Tages­rund­fahrten leisten die Fahr­rad­ver­leihe in einigen grö­ßeren Hotels oder in der Küs­ten­re­gion gute Dienste. Bei Gambia Cycle Tours kann man auch ein Fahrrad mit einem ein­hei­mi­schen Guide buchen, um das Land best­mög­lich zu ent­de­cken.

Auf seinen ver­schie­denen Touren bringt der Eng­lisch spre­chende Tou­ris­mus­stu­dent Alpha Jallow den Gästen die schönsten Ecken seiner Heimat näher. Auf dem Pro­gramm stehen dabei unter anderem die Haupt­stadt Banjul, das Fischer­dorf Tanji, der Abuko Natio­nal­park und die umlie­genden, mit Aus­tern bewach­senen Neben­arme des Gambia Flusses. www.gambia-cycletours.com

(c) The Gambia Tou­rism Board /​ innasky.com

Ganz im Westen Afrikas gelegen und vom Senegal und dem Atlan­ti­schen Ozean umschlossen, ist Gambia das kleinste Land des Kon­ti­nents. Seine Lebens­ader bildet der gleich­na­mige Fluss. Einst bri­ti­sche Kolonie, lassen sich hier die Spuren der Skla­ven­ge­schichte, Afrikas ältestes Reha­bi­li­ta­ti­ons­zen­trum für Schim­pansen oder die fan­tas­ti­sche Arten­viel­falt von Flora und Fauna bestaunen.

Natur- und Vogel­lieb­haber kommen in den sieben Natio­nal­parks und Tier­schutz­ge­bieten auf ihre Kosten. Vom dörf­li­chen Öko­tou­rismus über den bunten Markt in Sere­kunda bis zu traum­haften Stränden und Man­gro­ven­wäl­dern an der Küste lädt Gambia dazu ein, das ursprüng­liche Afrika zu erleben.

Die Gast­geber ent­führen zudem mit Insi­der­tipps in eine exo­ti­sche Welt: Das Strand­leben und die Sonne genießen, Kro­ko­dile strei­cheln, Aus­tern im Man­gro­ven­wald ernten oder beim tra­di­tio­nellen afri­ka­ni­schen Ring­kampf zusehen – für Abwechs­lung und ein zutiefst ursprüng­li­ches Afri­ka­er­lebnis ist gesorgt. Die Web­site www.visitthegambia.de bietet wei­tere Infor­ma­tionen und Adressen von Rei­se­an­bie­tern in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz.